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Die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung
Man kann es Tag für Tag in der Zeitung lesen, in den Nachrichten hören: Um die gesetzliche Rentenversicherung ist es nicht gut bestellt. Warum das so ist, dürfte auch bekannt sein: Der Generationsvertrag, auf dem unsere gesetzliche Rentenversicherung beruht, gerät auf Grund der zunehmenden Zahl der Rentenbezieher, die hohe Arbeitslosigkeit, die gestiegende Lebenserwartung und die abnehmende Zahl der Beitragszahler, die durch ihre Beiträge die Renten finanzieren, in Schieflage. Dies hätte zu einem erheblichen Anwachsen der Beitragslast geführt. ![]() Um hier das Schlimmste zu verhindern, wurden durch die Rentenreformgesetze der letzten 10 Jahre Maßnahmen getroffen, um das starke Anwachsen der Beitragslast für die Beitragszahler zu begrenzen. Die wesentlichen Maßnahmen im Überblick - Mehrmalige Änderungen der Rentenanpassungsformel - Stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 65 Jahren. Vorzeitiger Rentenbezug führt zu einer Kürzung der Rente (bis max. 10,8 %) - Ausbildungszeiten werden nur noch nach dem vollendeten 17. Lebensjahr und nur bis zu max. 3 Jahre bei der Rentenversicherung berücksichtigt. - Wegfall des Versicherungsschutzes bei Berufsunfähigkeit für Versicherte, die ab dem 01.Januar 1961 geboren sind Fazit: Die gesetzliche Rentenversicherung wird in Zukunft weiter an Leistungskraft einbüßen. Eigenvorsorge wird noch wichtiger als bisher. |