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Der größte Teil des Privatvermögen in Deutschland entfällt auf Immobilienwerte. 45 % der Haushalte verfügen über Haus- und Grundbesitz. Diese Werte werden in der Regel über Jahrzehnte finanziert. Meist werden sie durch Hypotheken gesichert. Der Verlust dieser Werte ohne die entsprechende Absicherung gegen Risiken ist für den überwiegenden Teil der Betroffenen nicht zu ersetzen.
Kurzschlüsse an elektrischen Einrichtungen führen zum Brand. Orkanartige Stürme und extreme Regenfälle verursachen immer wieder Schäden an Gebäuden in Milliardenhöhe. Für die Behebung von Leitungswasserschäden werden jährlich viele Millionen Euro aufgewendet. Für den Einzelnen kann solch ein Schaden an seinem Wohngebäude katastrophale Folgen haben, oft hängt sogar die gesamte Existenz davon ab.
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Handwerkerleistungen und Baumaterial in Deutschland sind teuer. Deshalb ist es wichtig, dass Gebäudeeigentümer ihre Werte vor unerwartet eintretenden Schäden zu schützen. Des weiteren gibt es in Deutschland kaum einen Hypothekengeber, der bei der Finanzierung eines Gebäudes nicht auf die Gebäudeversicherung besteht.
Was gehört zum Wohngebäude?
Das Gebäude mit allen Bestandteilen: Türen, Fenster, sanitäre Installationen, eingebaute Anlagen usw.
Selbst Gebäudezubehör, das der Instandhaltung des Gebäudes oder dessen Nutzung zu Wohnzwecken dient, zählt dazu, z.B. Brennstoffvorräte für Heizung, außen am Gebäude angebrachte Antennen, Markisen, Überdachungen.
Nicht zu vergessen sind Nebengebäude und Garagen oder auch der Gartenzaun auf dem Grundstück.
Ist das Gebäude durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel beschädigt, zahlt die Versicherung die anfallenden Reparaturkosten. Ist das Gebäude zerstört, erhält der Geschädigte den ortsüblichen Neubauwert.
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